19.11.09

Das beste Novemberrezept von allen...


... Koffer packen, online ticket ausdrucken, Wecker stellen, morgen (sehr) früh ins Flugzeug steigen.

Bin dann mal weg.

So long,
Corinna

18.11.09

Die Sache mit den Eierbechern...


Heute hinderte uns, also den LV und mich, nur eine Straßensperre daran, zur Bank zu gehen, unser Sparbuch endgültig als verloren zu melden und die Mühlen der Burökratie anzukurbeln, um wieder über den Betrag verfügen zu dürfen.

(Jedenfalls über den, der übrig bleibt, wenn die Bank alle der nicht wenigen Gebühren für ihre freundliche Hilfe abgezogen hat.)

Nur eine Straßensperre also, der Umweg hätte zu lange gedauert, wollten wir halt morgen noch mal vorbei fahren.

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Eben wirft mir der LV ein kleines Büchlein auf den Schoß, mit vorwurfsvollem Blick tut er das und sagt: "Hinter den Eierbechern!"

Hinter den Eierbechern?

"Wusste ich es doch," jubele ich, "dass ich das Sparbuch in den Schrank gelegt habe, da lege ich alles wichtige hin!"

"Und warum hast Du es da nicht gefunden?" fragt der LV als ob die Antwort nicht klar auf der Hand läge.

Weil ich ein Regalbrett weiter unten gesucht habe und ein Brett weiter oben.

Aber wer sucht schon bei den Eierbechern?

Pft.

So long,
Corinna

Quarantäne


Komplimentiere die immer noch hustende, mittlerweile auch mit erhöhter Temperatur und Schädlweh Kopfschmerzen bestückte Mutze auf die Couch.

"Besser nicht," sagt Mutze matt, "sonst stecke ich ja noch alle an."

"Ach," sage ich tröstend, "das macht keinen Unterschied. Wenn's einer in der Familie hat, dann gehen die Viren eh schon rum, entweder die anderen bekommen's oder sie bekommen's nicht."

(Und der LV hat's eh schon hinter sich)

So long,
Corinna

17.11.09

Der kann nicht sprechen!


Gestern hing Minka ein wenig kränklich in den Seilen, den LV hat's ohnehin niedergestreckt, und Mutze und Mosche husten (fieberfrei) vor sich hin.

Am späten Nachmittag ließ sich Minka den Saft, den sie gerade getrunken hatte, noch mal durch den Kopf gehen, klagte anschließend über Bauchweh und ging ganz freiwillig wieder ins Bett zurück, in dem sie schon den ganzen Nachmittag verschlafen hatte.

Nach einer ruhigen Nacht fragte ich sie, was das Bäuchlein heute so zu sagen habe, ob es ihm denn immer noch schlecht ginge.

"Mama," antwortete Minka, und ihr Tonfall ähnelte dabei verdächtig Mutzes Eltern-verstehen-aber-auch-gar-nichts-Gehabere: "Der kann nicht sprechen!"

...

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Diagnose: wieder gesund.

So long,
Corinna

16.11.09

Bombensicher!


Ein bombensicheres Novemberrezept ist es natürlich, Mutzes Geburtstag zu überstehen.

Wobei ihr Geburtstag an und für sich natürlich eine feine Angelegenheit ist.

Aber seien wir ehrlich: die mit so einem Geburtstag verbundenen Geburtstagspartys sind dagegen eine Sache für sich.

Besonders, wenn man (voller Stolz über den eigenen Einfallsreichtum) zwei Tage lang eine Verbrecherjagd vorbereitet, und die Kinder kaum eine halbe Stunde brauchen, um alle Hinweise und -- in dem Fall -- den Mörder zu finden.

Und das Opfer.

Und die Tatwaffe.

Erstaunlicherweise mögen es auch Kinder in Mutzes Alter noch, auf so einer Party bespaßt zu werden, ich war mir da ja nicht so sicher, ob das überhaupt noch erwünscht ist.

Und lustigerweise machte ihnen die kleine Gatscherei Bastelei, die ich schon vor Jahren mal bei Frau... äh... Mutti entdeckt hatte, auch heute (resp. gestern) noch Spaß.

Fast eine Stunde werkelten, gatschten und hantierten da also unzählige große und ein kleines Mädchen (und der Mosche) mit Zuckerwürfeln und Zuckerguss und trugen ihre Gebilde anschließend gerne nach Hause*:



Ich war ehrlich gesagt erstaunt, dass die Mädchen das Angebot überhaupt noch angenommen haben, ich dachte, die lachen mich aus, wenn ich mit so was ankomme!

Minkas Konstruktion:



Ich glaube aber, das wird Mutzes letzte Geburtstagsparty gewesen sein, bei der ein bisschen Programm noch restcool war, nächstes Jahr wird das vermutlich schon ganz anders aussehen.

One down, two to go.

So long,
Corinna

*Oder waren zumindest so höflich, so zu tun als täten sie es gerne.

15.11.09

Drüber getraut!


Auch im November:

einfach mal drüber trauen über etwas, was man sonst nicht so macht und nicht so kann.

Mehr schlecht als recht darf ich nämlich im Pfarrblatt die Kinderecke betreuen, aber es ist mir zunehmend auf die Nerven gegangen, dass die ganze Sache immer sehr textlastig war, weil ich einfach und einfach nicht zeichnen kann.

Jetzt habe ich es einfach (haha) mal versucht.

Und nicht gleich aufgegeben.

(Auch ziemlich viel geflucht dabei).

Das Ergebnis für die nächste Ausgabe finde ich für jemanden, der's eigentlich nicht kann, fast gar nicht mal sooo schlecht:

...

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Jetzt gehe ich mal weiter üben.

So long,
Corinna

14.11.09

Nachgemacht, ja klar!


Es war natürlich nur eine Frage der Zeit, bis meine Kinder in der Küche aufmarschieren mussten aufmarschierten, um das Windelbloggerschubladenrezept des Monats auszuprobieren, dessen Ursprung mittlerweile nicht mehr nachvollziehbar ist, ich hab's jedenfalls zuerst bei zwilobit gesehen.

Oder war's doch woanders?





Das Ergebnis begeisterte die Kinder...



... während weder Tomatensoße noch Parmesan die Eltern darüber hinweg täuschen konnten, dass es sich hier eindeutig um ein reines Kinderessen handelt:



Könnte es bei uns öfter geben, befanden Minka, Mosche und sogar Mutze -- und wirklich: gute Sache, wenn man mal Besuchskinder da hat, denn Spaghse und Würstl gehen bekanntlich immer!

Nachgemacht, ja klar!

Aber da war der Spaßfaktor einfach zu groß, als dass ich es nur still hätte bewundern können.

So long,
Corinna